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Echte Gewinne im Blick beim Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Viele Gespräche, Mitmachaktionen, Selbsthilfe und Live-Musik prägten den Aktionstag gegen Glücksspielsucht an der Johannisstraße 91. Gemeinsam machten Fachambulanz, Freiwilligenengagement und Selbsthilfe auf die Risiken des Glücksspiels aufmerksam und rückten die echten Gewinne im Leben in den Mittelpunkt.

Viele interessierte Besucherinnen und Besucher, gute Gespräche und eine offene Atmosphäre prägten den Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 30. September 2026. Vor dem Caritasgebäude an der Johannisstraße 91 informierte die Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation gemeinsam mit der Selbsthilfe und weiteren Beteiligten über die Risiken des Glücksspiels und bestehende Hilfsangebote.

Der bundesweite Aktionstag stand unter dem Motto „Suchtmittel Glücksspiel. Massive Werbung. Wenig Schutz.“ In Osnabrück wurde dieser Schwerpunkt mit der Aktion „Flexibel im Kopf bleiben! Werbung durchschauen. Echte Gewinne entdecken.“ aufgegriffen. Mit verschiedenen Mitmachangeboten konnten sich die Besucherinnen und Besucher damit auseinandersetzen, wie Glücksspielwerbung funktioniert und welche Versprechen sie vermittelt.

Beim Glücksrad und mit Ressourcenkarten ging es bewusst um andere Formen des Gewinnens. Gesundheit, Freundschaft, Familie, Musik, Bewegung, Dankbarkeit, persönliche Stärke und eigene Werte boten viele Anknüpfungspunkte für Gespräche und persönliche Gedanken.

Eine wichtige Rolle spielte die Selbsthilfegruppe „Stopp dein Spiel“. Menschen mit eigener Erfahrung kamen mit Interessierten ins Gespräch und machten deutlich, wie wertvoll gegenseitige Unterstützung auf dem Weg aus der Glücksspielsucht sein kann. Auch der Kreuzbund beteiligte sich am Aktionstag.

Der Fachbereich Freiwilligenengagement unterstützte die Veranstaltung ebenfalls. Mitarbeitende und freiwillig Engagierte trugen zur Umsetzung bei und informierten über Möglichkeiten, sich zu engagieren und Gemeinschaft aktiv mitzugestalten. So kamen an diesem Nachmittag suchtfachliche Information, Selbsthilfe, freiwilliges Engagement und persönliche Begegnungen zusammen.

Für die passende Atmosphäre sorgte die Country-Band Dusty Trails mit Live-Musik. Bei schönem Wetter, Musik und Popcorn entstanden viele ungezwungene Gespräche mit Menschen, die stehen blieben, sich informierten oder einfach neugierig auf die Aktion wurden.

Auch der NDR griff den Aktionstag und das Thema Glücksspielsucht in Osnabrück auf. Im Beitrag „Glücksspielsucht: Betroffene berichten in Osnabrück über ihre Erfahrungen“ kommen Betroffene zu Wort und berichten über ihre Erfahrungen.

Ein herzlicher Dank gilt der Selbsthilfegruppe „Stopp dein Spiel“, dem Kreuzbund, Dusty Trails, den freiwillig Engagierten sowie allen Mitarbeitenden und Unterstützenden, die diesen gelungenen Aktionstag möglich gemacht haben.