Prävention
Vorbeugen ist besser
Wir arbeiten auch präventiv. In Schulen, Jugendgruppen, Betrieben oder bei Veranstaltungen informieren wir über Risiken und stärken Menschen im Umgang mit Konsum.
Wenn Sie Fragen haben oder einen Gesprächstermin wünschen, melden Sie sich gerne bei uns.
Unsere Projekte
HaLT – Hart am LimiT
Frühintervention für Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum
Wenn Jugendliche zu viel Alkohol trinken, bleibt das oft nicht ohne Folgen – körperlich, sozial und rechtlich. Genau hier setzt HaLT – Hart am LimiT an: Ein Programm für alle, die frühzeitig reagieren und etwas verändern wollen. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die durch riskanten Alkoholkonsum auffallen – und an alle, die im Umfeld Verantwortung tragen. Ziel ist es, schädliches Trinkverhalten zu stoppen, bevor es sich festsetzt – und das Bewusstsein für Alkoholrisiken zu stärken.
Für wen ist das Angebot?
- Für Jugendliche, die wegen Alkohol auffällig geworden sind
- Für Eltern, die sich Sorgen machen
- Für Schulen, Lehrkräfte und Jugendämter
- Organisatoren von Veranstaltungen
Welche Unterstützung ist möglich?
HaLT hat zwei Bausteine – beide greifen ineinander, um dir zu helfen und Alkoholmissbrauch frühzeitig zu stoppen:
- Reaktiver Baustein:
Wurdest du wegen Alkoholkonsum behandelt – z. B. im Krankenhaus? Dann kommen wir direkt ins Gespräch – mit dir, deinen Eltern oder über Schule und Jugendhilfe. Gemeinsam reden wir über das, was passiert ist, was das mit dir macht – und wie du wieder rauskommst. - Proaktiver Baustein:
Wir arbeiten vor Ort mit Schulen, Eltern, Veranstaltenden und Verkaufsstellen zusammen. Wir setzen uns für besseren Jugendschutz ein, klären über Alkoholrisiken auf und sorgen dafür, dass Erwachsene und Jugendliche wissen, was erlaubt ist – und was schiefgehen kann.
Wie läuft das Ganze ab?
Die Gespräche finden direkt vor Ort statt – z. B. im Krankenhaus, in der Schule oder auf neutralem Boden. Wir sind vernetzt mit vielen lokalen Partnern: Schulen, Kliniken, Jugendzentren, Ordnungsämtern oder Veranstaltenden. Alles läuft vertraulich, freiwillig und auf Augenhöhe.
Wo sind wir aktiv?
Wir sind in vielen Städten und Gemeinden unterwegs – auch bei Veranstaltungen, wo oft viel Alkohol fließt. Ob Karneval in Osnabrück, die Maiwoche, das Altstadtfest in Lingen, Scheunenfeten oder Zeugnispartys – wir sind da, wo du bist. Und wir arbeiten eng mit den Präventionskräften in deiner Region zusammen.
Zu viel Alkohol? Rede mit uns.
Wir helfen dir – ohne Druck, aber mit Plan. HaLT – damit du nicht abstürzt.
Prev@WORK – Suchtprävention in der Ausbildung
Suchtprävention in der Ausbildung
Die Ausbildungszeit ist eine Phase voller Veränderungen, neuer Anforderungen und wichtiger Entscheidungen. Gerade in dieser Zeit entwickeln junge Menschen Verhaltensweisen und Strategien, die sie oft über viele Jahre begleiten. Prev@WORK unterstützt Auszubildende dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und einen bewussten Umgang mit Suchtmitteln und suchtfördernden Verhaltensweisen zu entwickeln.
Prev@WORK ist ein bundesweit erprobtes und wissenschaftlich evaluiertes Präventionsprogramm, das Suchtprävention fest in die betriebliche Ausbildung integriert.
Für wen ist das Angebot?
- Auszubildende aller Ausbildungsberufe
- Ausbildungsbetriebe
- Ausbildungsverantwortliche
- Berufsschulen
- Unternehmen und Organisationen, die Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz stärken möchten
Welche Unterstützung ist möglich?
Seminare für Auszubildende: In interaktiven Seminaren setzen sich Auszubildende mit Themen wie Alkohol, Cannabis, Nikotin, Mediennutzung, Glücksspiel, Stressbewältigung und gesundem Verhalten auseinander. Sie erhalten Informationen zu Risiken und Schutzfaktoren und entwickeln Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang im Alltag.
Stärkung persönlicher Kompetenzen: Das Programm fördert die Reflexion des eigenen Verhaltens, stärkt die Entscheidungsfähigkeit und vermittelt Handlungsmöglichkeiten für schwierige Situationen im beruflichen und privaten Alltag.
Beitrag zu Gesundheit und Arbeitsschutz: Prev@WORK unterstützt Betriebe dabei, Suchtprävention frühzeitig und nachhaltig in ihre Ausbildungsstrukturen einzubinden. So können Risiken reduziert und die Gesundheit junger Beschäftigter gestärkt werden.
Wie läuft das Angebot ab?
Das Programm besteht in der Regel aus einem zweitägigen Grundlagenseminar, das häufig im ersten Ausbildungsjahr durchgeführt wird, sowie einem zweitägigen Aufbauseminar, das beispielsweise im dritten Ausbildungsjahr stattfindet.
Die Inhalte werden praxisnah vermittelt und auf die Lebenswelt der Auszubildenden abgestimmt. Diskussionen, Gruppenarbeiten und Methoden zur Selbstreflexion sorgen für einen lebendigen und nachhaltigen Lernprozess.
Gesunde Ausbildung von Anfang an
Prev@WORK verbindet Suchtprävention, Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz. Das Programm unterstützt Auszubildende dabei, gesund durch die Ausbildungszeit zu gehen und stärkt Betriebe in ihrer Verantwortung für junge Beschäftigte.
Auch interessant
Weitere Informationen zu unserem Angebot für Unternehmen finden Sie auf unserer Seite Sucht im Betrieb.
Außerdem finden Sie Informationen zum bundesweiten Programm Prev@WORK unter: Zur Prev@WORK-Website
Elternabende zur Suchtprävention
Eltern stärken. Jugendliche begleiten.
Eltern und Erziehungsberechtigte spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Entwicklung eines gesunden und verantwortungsvollen Umgangs mit Suchtmitteln und Medien geht. Gleichzeitig erleben viele Familien Phasen, in denen Unsicherheiten, Konflikte oder Fragen entstehen.
Die Fachambulanz unterstützt Eltern mit Informationsveranstaltungen, Beratung und praxisnahen Schulungsangeboten. Unsere Angebote können sowohl vor Ort als auch online durchgeführt werden und werden an die jeweiligen Bedarfe der Zielgruppe angepasst.
Elternabende zur Suchtprävention
Unsere Elternabende vermitteln grundlegendes Wissen zu Suchtentwicklung, Konsumverhalten und aktuellen Entwicklungen rund um Alkohol, Nikotin, Cannabis, digitale Medien und weitere Konsumformen.
Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit Fragen wie:
- Wie entsteht Sucht?
- Welche Risiken bestehen für Kinder und Jugendliche?
- Welche Schutzfaktoren können Familien stärken?
- Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen und begleiten?
Neben fachlichen Informationen steht der Austausch über Alltagserfahrungen und praktische Handlungsmöglichkeiten im Vordergrund.
Pädagogische Elternabende
Auf Wunsch bieten wir themenspezifische Elternabende an, beispielsweise zu:
- Pubertät und Entwicklung
- Grenzen setzen und Orientierung geben
- Umgang mit Konflikten
- Mediennutzung in Familien
- Selbstständigkeit fördern
- Alkohol- oder Cannabiskonsum bei Jugendlichen
Die Inhalte werden individuell abgestimmt und können sowohl digital als auch in Präsenz stattfinden.
Elternseminare
Für Eltern, die sich intensiver mit einzelnen Themen beschäftigen möchten, bieten wir mehrteilige Seminare an.
In mehreren Terminen haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich ausführlicher mit Erziehungsfragen, Kommunikation in der Familie, Konsumverhalten von Jugendlichen sowie Möglichkeiten der Unterstützung und Prävention auseinanderzusetzen.
Die Seminare können je nach Rahmenbedingungen online, in Präsenz oder in einer Kombination aus beiden Formaten durchgeführt werden.
Individuelle Beratung
Manchmal steht nicht ein allgemeines Thema im Mittelpunkt, sondern eine ganz konkrete Frage zum eigenen Kind oder zur Situation in der Familie.
In unserer Beratung unterstützen wir Eltern dabei, die Situation einzuordnen, Orientierung zu gewinnen und passende Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei kann es beispielsweise um den Umgang mit Alkohol, Cannabis, Mediennutzung, Verhaltensauffälligkeiten oder Konflikten innerhalb der Familie gehen.
Beratungsgespräche sind persönlich vor Ort sowie online möglich.
Angebote für Schulen und Einrichtungen
Unsere Elternveranstaltungen können von Schulen, Bildungseinrichtungen, Trägern der Jugendhilfe, Vereinen und anderen Institutionen angefragt werden.
Inhalte, Umfang und Schwerpunkt werden gemeinsam abgestimmt und an die jeweilige Zielgruppe angepasst. Die Durchführung ist sowohl online als auch in Präsenz möglich.
Sprechen Sie uns gerne an. Gemeinsam entwickeln wir ein passendes Angebot für Ihre Elternschaft oder Einrichtung.
Grüner Koffer – Cannabisprävention
Cannabisprävention
Cannabis ist für viele Jugendliche und junge Erwachsene ein Thema. Der Grüne Koffer bietet interaktive Methoden, um offen, kritisch und altersgerecht über Cannabis, Konsummotive und mögliche Risiken ins Gespräch zu kommen. Das Methodenset wurde speziell für die Präventionsarbeit mit jungen Menschen entwickelt und ist wissenschaftlich evaluiert.
Für wen ist das Angebot?
- Schulen ab Klasse 9
- Berufsschulen
- Einrichtungen der Jugendhilfe
- Jugendliche und junge Erwachsene ab etwa 15 Jahren
Welche Unterstützung ist möglich?
Mit interaktiven Methoden werden Wissen vermittelt, Meinungen reflektiert und Gespräche über Konsum, Risiken und persönliche Entscheidungen angeregt. Ziel ist es, junge Menschen in ihrer Gesundheitskompetenz zu stärken und eine kritische Auseinandersetzung mit Cannabis zu fördern.
Wie läuft das Angebot ab?
Der Grüne Koffer umfasst verschiedene Methoden und Materialien, die flexibel in Schulen und Einrichtungen eingesetzt werden können. Die Veranstaltungen werden von geschulten Fachkräften durchgeführt und an die jeweilige Zielgruppe angepasst.
Cannabis im Gespräch
Prävention bedeutet nicht Abschreckung, sondern Information, Reflexion und Austausch. Der Grüne Koffer schafft einen praxisnahen Rahmen, um mit jungen Menschen über Cannabis ins Gespräch zu kommen und sie bei verantwortungsvollen Entscheidungen zu unterstützen.
Cannabis - quo vadis? Interaktiver Workshop
Cannabis – quo vadis?
Cannabis ist für viele Jugendliche ein Thema, das von Neugier, Mythen und unterschiedlichen Meinungen geprägt ist. Gleichzeitig hat die gesellschaftliche Diskussion rund um Cannabis in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Umso wichtiger ist eine sachliche und altersgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema.
„Cannabis – quo vadis?“ ist ein interaktiver Workshop zur Cannabisprävention für Jugendliche und junge Menschen. An mehreren abwechslungsreichen Stationen erhalten die Teilnehmenden fundierte Informationen zu Cannabis, seinen Wirkungen und möglichen Risiken.
Worum geht es?
Der Workshop lädt dazu ein, sich kritisch mit verbreiteten Aussagen und Vorurteilen auseinanderzusetzen. Häufige Mythen werden überprüft, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermittelt und unterschiedliche Sichtweisen diskutiert.
Dabei beschäftigen sich die Jugendlichen unter anderem mit:
- Wirkungen und Risiken von Cannabis
- Verbreiteten Mythen und Fehlinformationen
- Auswirkungen auf Gesundheit, Entwicklung und Lernen
- Cannabis und Straßenverkehr
- Gruppendruck und Entscheidungsverhalten
- Hilfs- und Unterstützungsangeboten
Lebensnah und interaktiv
Die Teilnehmenden setzen sich nicht nur mit Fakten auseinander, sondern betrachten auch unterschiedliche Lebenssituationen und Zukunftsperspektiven. Anhand von Fallbeispielen diskutieren sie mögliche Auswirkungen von Konsumverhalten auf Schule, Ausbildung, Freundschaften und persönliche Ziele.
Durch Perspektivwechsel werden zudem die Sichtweisen von Eltern, Bezugspersonen und Lehrkräften einbezogen.
Für wen ist das Angebot geeignet?
Der Workshop richtet sich an:
- Schulklassen der Jahrgänge 8 bis 10
- Jugendgruppen
- Einrichtungen der Jugendhilfe
- Jugendzentren und weitere außerschulische Angebote
Die Gruppengröße kann zwischen 10 und 35 Teilnehmenden liegen.
Ziele des Angebots
„Cannabis – quo vadis?“ unterstützt Jugendliche dabei,
- Informationen kritisch zu bewerten,
- eigene Einstellungen zu reflektieren,
- Risiken besser einzuschätzen,
- informierte Entscheidungen zu treffen,
- Hilfsangebote kennenzulernen.
Durchführung
Der Workshop kann in Schulen sowie in Einrichtungen der Jugendhilfe und Jugendarbeit durchgeführt werden. Die Inhalte werden an Alter, Vorkenntnisse und Rahmenbedingungen der jeweiligen Gruppe angepasst.
Bei Interesse beraten wir Sie gerne und planen gemeinsam eine passende Durchführung für Ihre Einrichtung.
KlarSicht-MitmachParcours
KlarSicht-MitmachParcours
Der KlarSicht-MitmachParcours ist ein interaktives Präventionsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene. Entwickelt wurde das Konzept vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), um junge Menschen dabei zu unterstützen, sich mit den Themen Alkohol, Nikotin und weiteren Konsumformen auseinanderzusetzen.
Anders als bei einem klassischen Vortrag stehen hier das eigene Erleben, Ausprobieren und Mitmachen im Vordergrund. An verschiedenen Stationen setzen sich die Teilnehmenden mit ihrem Wissen, ihren Einstellungen und ihren Entscheidungen rund um Konsumverhalten auseinander.
Für wen ist das Angebot geeignet?
Der KlarSicht-MitmachParcours richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler ab etwa 12 Jahren. Er eignet sich für weiterführende Schulen, berufsbildende Schulen sowie andere Einrichtungen der Jugendarbeit.
Was erwartet die Teilnehmenden?
An mehreren interaktiven Stationen werden Fragen und Situationen aus dem Alltag aufgegriffen. Die Jugendlichen beschäftigen sich unter anderem mit:
- Alkohol und Nikotin
- Konsummotiven und Gruppendruck
- Werbung und Einflussfaktoren
- Risiken und Schutzfaktoren
- eigenen Einstellungen und Entscheidungen
Der Parcours fördert die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten, ohne zu belehren. Ziel ist es, Jugendliche in ihrer Entscheidungsfähigkeit zu stärken und einen gesundheitsförderlichen Umgang mit Konsumangeboten zu unterstützen.
Das Besondere
Der KlarSicht-MitmachParcours verbindet Information, Bewegung und Austausch. Die Teilnehmenden werden aktiv einbezogen, können ihr Wissen testen, miteinander diskutieren und neue Perspektiven gewinnen.
Durch die flexible und mobile Umsetzung kann das Angebot direkt in Schulen und anderen Einrichtungen durchgeführt werden.
Interesse am KlarSicht-MitmachParcours?
Die Fachambulanz bietet den KlarSicht-MitmachParcours für Schulen und andere Einrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück an. Gerne informieren wir Sie über Einsatzmöglichkeiten, Rahmenbedingungen und individuelle Anpassungen an die jeweilige Zielgruppe.
Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Planung und Durchführung.
Tom & Lisa
Tom & Lisa
Tom und Lisa feiern Geburtstag. Was zunächst nach einer ganz normalen Party klingt, wird im Verlauf des Workshops zum Ausgangspunkt für viele Fragen rund um Alkohol, Gruppendruck, Verantwortung und Risiken.
„Tom & Lisa“ ist ein wissenschaftlich evaluiertes Präventionsprogramm zur Alkoholprävention für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8. Das interaktive Planspiel fördert die Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol und stärkt die Kompetenz, in Alltagssituationen verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.
Wie funktioniert das Programm?
Die Jugendlichen schlüpfen in die Rolle von Geburtstagsgästen und begleiten die fiktive Feier von Tom und Lisa. Dabei erleben sie unterschiedliche Situationen, treffen Entscheidungen und setzen sich mit möglichen Folgen auseinander.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
- Warum trinken Menschen Alkohol?
- Wie entsteht Gruppendruck?
- Welche Risiken gibt es?
- Wie kann ich verantwortungsvoll handeln?
- Was ist in Notfallsituationen zu tun?
Die Inhalte werden altersgerecht, lebensnah und interaktiv vermittelt. Diskussionen, Gruppenarbeiten und spielerische Methoden ermöglichen einen offenen Austausch ohne erhobenen Zeigefinger.
Eltern werden einbezogen
Zwischen den beiden Workshopteilen erhalten die Jugendlichen die Aufgabe, ein Interview mit ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten zu führen. Dadurch werden Gespräche über Regeln, Haltungen und Erfahrungen im Umgang mit Alkohol angeregt und der Austausch innerhalb der Familie gefördert.
Ziele des Angebots
Das Programm unterstützt Jugendliche dabei,
- Wissen über Alkohol und seine Wirkungen zu erwerben,
- Risiken besser einzuschätzen,
- Handlungssicherheit in schwierigen Situationen zu gewinnen,
- Verantwortung für sich und andere zu übernehmen,
- die eigene Haltung zum Alkoholkonsum zu reflektieren.
Für wen ist das Angebot geeignet?
„Tom & Lisa“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und kann direkt an Schulen durchgeführt werden.
Die Fachambulanz bietet das Programm für Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück an und unterstützt bei der Organisation und Durchführung.
Bei Interesse oder Fragen sprechen Sie uns gerne an. Gemeinsam prüfen wir die Möglichkeiten einer Durchführung an Ihrer Schule.
VAPE CHECK - Präventionsworkshop zu E-Zigaretten
VapeCheck
Vapes, E-Zigaretten und insbesondere Einweg-E-Zigaretten gehören inzwischen zum Alltag vieler Jugendlicher. Gleichzeitig bestehen viele Unsicherheiten über Inhaltsstoffe, gesundheitliche Risiken, Abhängigkeitspotenziale und die Strategien der Hersteller.
VapeCheck ist ein interaktiver Präventionsworkshop für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 8. In 90 Minuten setzen sich die Teilnehmenden mit dem Thema E-Zigaretten auseinander und erhalten altersgerechte Informationen rund um Konsum, Risiken und Einflussfaktoren.
Worum geht es?
Der Workshop vermittelt Wissen über Vapes und Einweg-E-Zigaretten und unterstützt Jugendliche dabei, Werbeversprechen, Trends und Mythen kritisch zu hinterfragen.
Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Was steckt eigentlich in Vapes?
- Welche Auswirkungen haben Nikotin und andere Inhaltsstoffe?
- Warum sind E-Zigaretten für viele Jugendliche attraktiv?
- Welche Rolle spielen Werbung, soziale Medien und Gruppendruck?
- Wie kann ich selbstbestimmte Entscheidungen treffen?
Für wen ist VapeCheck geeignet?
Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 8.
Sowohl Jugendliche ohne Konsumerfahrung als auch bereits konsumierende Jugendliche profitieren vom Workshop. Nichtkonsumierende werden in ihrer Haltung gestärkt, während Konsumierende fundierte Informationen und Orientierungshilfen erhalten.
So arbeitet VapeCheck
Der Workshop setzt auf Austausch, Mitmachen und aktive Beteiligung. Die Jugendlichen können Fragen stellen, eigene Erfahrungen einbringen und sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen.
Ziel ist nicht die Belehrung, sondern die Förderung eines reflektierten und verantwortungsvollen Umgangs mit Vapes und anderen Nikotinprodukten.
Ziele des Angebots
VapeCheck unterstützt Jugendliche dabei,
- Risiken von E-Zigaretten besser einzuschätzen,
- Informationen kritisch zu bewerten,
- Konsumdruck zu erkennen,
- eigene Entscheidungen bewusst zu treffen,
- ihre Gesundheitskompetenz zu stärken.
Interesse an VapeCheck?
Die Fachambulanz bietet VapeCheck für Schulen und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Stadt und Landkreis Osnabrück an.
Gerne informieren wir Sie zu den Rahmenbedingungen und planen gemeinsam die Durchführung in Ihrer Einrichtung. Sprechen Sie uns an.
Abgezockt! – Parcours zur Glücksspielprävention
Abgezockt! – Parcours zur Glücksspielprävention
Glücksspiele begegnen Jugendlichen heute an vielen Stellen im Alltag. Sportwetten, Online-Casinos, Lootboxen, Glücksspielwerbung oder Glücksspielelemente in digitalen Spielen gehören für viele junge Menschen längst zu ihrer Lebenswelt. Gleichzeitig werden die Risiken häufig unterschätzt.
Der Präventionsparcours „Abgezockt!“ unterstützt Jugendliche dabei, sich kritisch mit dem Thema Glücksspiel auseinanderzusetzen. An verschiedenen interaktiven Stationen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Anreizen, Risiken und möglichen Folgen von Glücksspielangeboten. Dabei stehen eigenes Erleben, Ausprobieren und Reflektieren im Mittelpunkt.
Worum geht es?
Der Parcours vermittelt altersgerechte und sachliche Informationen rund um Glücksspiel und Glücksspielverhalten. Die Jugendlichen setzen sich unter anderem mit folgenden Themen auseinander:
- Sportwetten und Online-Glücksspiel
- Glücksspielwerbung und ihre Wirkung
- Gewinnchancen und Zufall
- Risiken und mögliche Folgen von Glücksspiel
- Gruppendruck und Entscheidungsverhalten
- Schutzfaktoren und verantwortungsbewusster Umgang mit Risiken
Dabei werden auch verbreitete Irrtümer und Fehleinschätzungen aufgegriffen und gemeinsam hinterfragt.
Interaktiv und lebensnah
Der Parcours arbeitet mit abwechslungsreichen Methoden und interaktiven Stationen. Die Jugendlichen werden aktiv beteiligt, diskutieren miteinander und reflektieren eigene Einstellungen und Erfahrungen.
Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Lebenskompetenzen zu stärken und einen bewussten Umgang mit Glücksspielangeboten zu fördern. Dadurch können problematische Entwicklungen frühzeitig verhindert werden.
Für wen ist das Angebot geeignet?
Der Parcours richtet sich vor allem an Jugendliche ab etwa 14 Jahren und kann in Schulen, Jugendzentren, Einrichtungen der Jugendhilfe sowie weiteren Angeboten der Jugendarbeit eingesetzt werden.
Angebote der Fachambulanz
Die Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation bietet Veranstaltungen und Präventionsangebote zum Thema Glücksspiel für Schulen, Jugendgruppen und Einrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück an. Im Rahmen der Glücksspielprävention führt die Fachambulanz regelmäßig Informationsveranstaltungen und Workshops durch und engagiert sich aktiv in der Aufklärung über Risiken von Glücksspielverhalten.
Gerne beraten wir Sie zu den Einsatzmöglichkeiten des Parcours und entwickeln gemeinsam ein passendes Angebot für Ihre Einrichtung.