Kontakt

Schulsozialarbeit an Förderschulen im Landkreis Osnabrück
Anette Müller 
Johannisstr. 91 
49074 Osnabrück 
Telefon: +49 541 341-440 
Fax: +49 541 341-491
E-Mail: amueller@caritas-os.de

 
Schulsozialarbeit an Förderschulen – Schwerpunkt Lernen  

Schulsozialarbeit an Förderschulen im Landkreis Osnabrück

Der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück und die Katholische Mädchensozialarbeit „IN VIA“ bieten seit 2005 an sieben Förderschulen im Osnabrücker Land Schulsozialarbeit mit Schwerpunkt Lernen an.  

  Rapper Daniel Stangier steht auf der Caritasbühne mit rund 20 Jugendlichen und singt
Cool: Die Hip-Hop-Songs der Förderschulen kamen super beim Katholikentags-Publikum an.
Foto: Michael Löning

Der umfassende gesellschaftliche Wandel der vergangenen Jahrzehnte, der zu einer Veränderung traditioneller Orientierungs- und Lebensmuster geführt hat und auch die Welt der Kinder und Jugendlichen nachhaltig veränderte, stellt Jugendhilfe und Schule vor neue Herausforderungen. Aufgrund vielfältiger Problemlagen junger Menschen wie zum Beispiel fehlende Schulabschlüsse, Schwierigkeiten beim Übergang in berufliche Ausbildung, Drogenproblemen, Kriminalität, Gewalt, sowie Schulvermeidung in ihren unterschiedlichen Formen, signalisieren Schulen zunehmend auch gegenüber der Jugendhilfe Unterstützungsbedarf.
Die Schulsozialarbeit ist ein Angebot für junge Menschen, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich an der Schule tätig sind und mit den Lehrern zusammen arbeiten, um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern. Zu den sozialpädagogischen Angeboten und Hilfen der Schulsozialarbeit gehören insbesondere

  • die Beratung der Schülerinnen und Schüler 
  • die sozialpädagogische Gruppenarbeit 
  • die Zusammenarbeit und Beratung der Lehrer/Erziehungsberechtigten 
  •  die Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und in schulischen Gremien 
  •  die Vernetzung im Gemeinwesen

Die Schulsozialarbeit ist die direkteste Art der Zusammenarbeit zwischen Schule, Jugendhilfe und Gemeinwesen. Schüler finden mit dem Schulsozialarbeiter einen Ansprechpartner, der nicht gleichzeitig auch Lehrer ist und auch nicht zur Schulleitung gehört. Schulsozialarbeiter sind Bindeglied zwischen Schüler und Schule, die bei Konflikten „neutral“ vermitteln können. Lehrer dagegen haben mit dem Schulsozialarbeiter einen Ansprechpartner, der nicht nur die internen schulischen Probleme sieht, sondern eine ganzheitliche Betrachtung der Dinge vorzunehmen versucht.

Ein Beispiel für ein gelungenes Projekt der Schulsozialarbeit ist das „Hip-Hop-Projekt“. 20 Schüler von drei Förderschulen im Osnabrücker Land haben zusammen mit Hip-Hop-Profi Daniel Stangier eigene Texte entworfen und diese dann auch selbst „performt“. Ziel der Jugendlichen war es, auf der Caritasbühne des Katholikentages ein eigenes Programm an Hip-Hop-Songs live vorzutragen. Mit diesem Projekt haben die Jungen im Alter von 12-14 Jahren gelernt, dass sie sich mit Worten positionieren können und das noch dazu auf „coole“ Art und Weise. Ihnen wird durch das vortragen der selbst geschriebenen Texte vermittelt, dass man sie ernst nimmt und ihnen zuhört.

 

Die Schulsozialarbeit im Osnabrücker Land wird von zwei freien Trägern durchgeführt:


IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für die Diözese Osnabrück e. V. ist Träger der folgenden Schulen:

  • Hasetalschule Quakenbrück 
  • Wilhem-Busch-Schule Bramsche 
  • Astrid-Lindgren-Schule Bohmte 
  • Ickerbachschule Belm

 

Der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück ist Träger der folgenden Schulen:

  • Wiehengebirgsschule Melle
  • Comenius-Schule Georgsmarienhütte 
  • Teutoburger-Wald-Schule Dissen

 

Weitere Infos zum Thema »Für Kinder und Jugendliche«